B.2 "Astralenergie (AE) und die Wege der Kunst
   
 Astralenergie befindet sich auf einer Ebene, die dem normalen Menschen im  
 Alltag unsichtbar bleibt, sie kann nicht wie Holz für Feuer verbraucht, noch  
 wie Öl aus der Erde extrahiert werden. Sie ist nur sicht- und formbar in  
 einer Art Ausnahmezustand des Geistes, den der Magier durch magische Rituale  
 erlangt. In diesem Zustand sind die mystischen Linien sichtbar, die alle  
 existierenden Dinge miteinander verbinden, und die Manipulation dieser  
 Verbindungen durch Astralenergie ermöglicht es dem Magier unter Umständen,  
 auch weit entfernte Dinge zu beeinflussen. 
 Die Träger der Astralenergie (Stein, Bäume, Erde, Wasser, lebende Wesen etc.)  
 werden dadurch, daß ein Magier ihre Energie für sich nutzt, im Normalfall  
 nicht zerstört (man beachte den Unterschied etwa zur Verwendung von  
 Feuerholz), die nutzbare Menge ist jedoch begrenzt. Nimmt ein Magier die  
 Zerstörung in Kauf, kann er einmalig mehr Astralenergie nutzen, danach jedoch  
 ist die Quelle zerstört. Diese Verwendung wird im magisch-theoretischen  
 Sprachgebrauch als Schwarze Magie oder Blutmagie bezeichnet (letzteres, weil  
 lebendige Wesen die reichsten Quellen von Astralenergie sind, die dem  
 Schwarzmagier durch Blutopfer zugänglich wird). Natürlich gibt es auch andere  
 Effekte, die im Volksmund als "Schwarze Magie" bezeichnet werden - als  
 bekanntes Beispiel ist hier die Nekromantie zu nennen. Hier und im folgenden  
 ist jedoch mit dem Begriff Schwarze Magie immer die Nutzung einer AE-Quelle  
 unter Hinnahme ihrer Zerstörung gemeint.  


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